Gut geplant ist halb gewonnen - Wichtiges für die Babyerstausstattung

22.06.2015 14:15

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Es hat geklappt! Der heiß ersehnte Nachwuchs kündigt sich an und die Freude ist groß. Die verbleibende Zeit bis zur Geburt nutzen Eltern gerne, um Pläne zu schmieden und Vorbereitungen zu treffen. Schließlich soll alles Nötige vorhanden sein, um dem Baby den Start ins Leben so komfortabel wie möglich zu gestalten. Und auch den Eltern soll die spannende, aber mitunter anstrengende Zeit, erleichtert werden. Zum Thema Erstausstattung bietet der Handel eine nahezu unüberschaubare Palette an Produkten an, die die werdenden Eltern leicht verunsichern kann. Was wird dringend benötigt und worauf kann verzichtet werden?

 

Babykleidung und Pflegeprodukte

Das Bummeln durch Fachgeschäfte und das Stöbern in Online-Shops macht Spaß und steigert die Vorfreude. Werdende Eltern sind hier gut beraten, das Wichtigste bis etwa einen Monat vor dem errechneten Geburtstermin zu besorgen. Man kann schließlich nie wissen, ob es der neue Erdenbürger plötzlich sehr eilig hat, das Licht der Welt zu erblicken. 

Erste Kleidungsstücke in sehr kleinen Größen sollten nur sparsam besorgt werden. Das Kleine wächst sehr schnell und benötigt daher nur wenig Bekleidung in kleinsten Größen. Hier genügen vier bis sechs Bodys (Lang- oder Kurzarm), Langarmshirts und drei Strampler. Ebenfalls in Größe 56 oder 62 sollten zwei bis drei Schlafanzüge, zwei bis drei Paar Söckchen, je nach Jahreszeit Jäckchen, Mützchen oder Schneeanzug für Ausfahrten vorhanden sein. 

Für die Pflege des Babys reichen hier Babyöl, Wundcreme und Feuchttücher. Eine spezielle Haarbürste, eine Sicherheitsnagelschere und Mullwindeln gehören auch zur Erstausstattung. Außerdem zwei Badetücher mit Kapuze, ein Bade- und ein Fieberthermometer. 

 

Wohnen und Essen

 Stubenwagen, Wiege oder Gitterbettchen? Das ist Geschmackssache. Kostenbewusste Eltern greifen hier am besten zu einem verstellbaren Gitterbettchen, da diese Variante zum Schlafen deutlich länger genutzt werden kann. Ausgestattet mit einer leichten Decke oder einem kuscheligen Schlafsack kann der Nachwuchs angenehm gebettet werden. Mit einer Wickelkommode mit Schubladen zum Verstauen von Kleidung und Pflegeutensilien, einem verschließbaren Windeleimer und einer gepolsterten Auflage ist die Ausrüstung komplett. Zum Stillen genügen ein praktisches Stillkissen und ein paar Stilleinlagen für die Mutter. Bei Flaschenfütterung sollten es vier bis sechs Milchfläschchen mit Saugern, ein Teefläschchen und ein Flaschenwärmer sein. Nicht vergessen, eine Flaschenbürste zum Reinigen, eine Isoliertasche zum Warmhalten und ein paar Schnuller.

 

Umweltbewusst einkaufen

Wer beim Erwerben der Erstausstattung viel Wert auf ökologisches Zubehör legt, greift auf Stoffwindeln zurück und achtet bei der Wahl von Einrichtungsgegenständen oder Spielzeug auf die Vermeidung von Schadstoffen. Entsprechende Kennzeichnungen der Produkte helfen hier bei der Auswahl.

 

Finanzielle Hilfen zur Erstausstattung

Bei zu wenig oder gar keinem eigenen Einkommen gibt es auch für die Erstausstattung die Möglichkeit, Unterstützung zu beantragen. Bezieher von Arbeitslosengeld II (Hartz IV) oder Sozialhilfe stellen dazu ihren Antrag bei der zuständigen Behörde. Auch Gelder von Stiftungen oder aus kirchlichen Fonds unterstützen im Bedarfsfall bedürftige Familien.

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